Sonnenterrasse - eine Erweiterung der besonderen Art

 

Sobald die Sonne tief steht und das Dachsteinmassiv im rötlichen Licht der untergehenden Sonne leuchtet, wäre es Zeit für einen „Sun-Downer“ mit Bier oder Wein auf der Sonnenterrasse der FreiraumHütte. Zudem würden sommerliche Temperaturen und ein fantastischer Weitblick in die Bergwelt dazu einladen.

Von dieser Atmosphäre träumen wir schon seit vielen Jahren. Nun endlich fangen wir an, unseren Traum zu realisieren. Eine Terrasse in Talrichtung, also in Süd-West-Lage, soll in diesem Sommer in Angriff genommen – eine Erweiterung der besonderen Art.

 

 

Terrassenbau - der Innenausbau

 

Schon im Herbst des vergangenen Jahres planten wir die Terrasse und nach einer umfangreichen Suche konnten wir den richtigen, lokalen Partner für dieses Bauprojekt gewinnen. Sobald der letzte Schnee im neuen Jahr geschmolzen war, starteten wir mit der ersten Baumaßnahme: In die Hüttenwand im Wohnzimmer ließen wir eine Terrassentüre einsetzen, um zukünftig direkt von drinnen auf die Terrasse gehen zu können.

 

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Frühling im Alpenland

 

Endlich – der Frühling ist da! Die Tage werden nun länger und wärmer. Auch in den Alpen und an den Berghängen rund um die FreiraumHütte wird es grün. Man spürt sprichwörtlich das Erwachen der Natur. Für mich ist dies die spannendste Zeit in den Alpen. Rund um die FreiraumHütte verändert sich die Natur. Jeden Tag kommen neue, weitere Frühjahrsblumen hinzu, die mit ihrer geballten Kraft die Landschaft in ein Farbenmeer verwandeln.  Gerne möchte ich ein paar dieser Frühlingsblüher kurz vorstellen.

 

 

Sumpfdotterblume

Sie gehört zu der Familie der Hahnenfußgewächse und ist auf der Nordhalbkugel weitverbreitet. Die Sumpfdotterblume liebt die Feuchtigkeit und wächst in Sumpfwiesen, an Quellen, in seichten Bächen und Wassergräben. Je nach Standort kann sie eine Wuchshöhe von 15 bis zu 60 Zentimetern erreichen. Charakteristisch sind die goldgelben Blüten, deren Farbe an Eidotter erinnert. Schon zeitig im Jahr, ab März schmücken sie die Landschaft mit ihrer Blütenpracht und versorgen Käfer, Fliegen und Bienen mit reichliche Pollen und Nektar. 

 

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Ski-Saison gestartet!

Ab dem Wochenende heißt es auf der Tauplitzalm: Hang frei zum Ski- und Snowboardfahren.

Dank Frau Holle, fleißigen Schneekünstlern und Temperaturen um null Grad können jetzt die Pisten bis zum 3. April 2016 genutzt werden. Bei einer momentanen Schneehöhe von 50 bis 60 Zentimeter sind alle Lifte auf der Alm in Betrieb. Der Schnee ist griffig und die Bedingungen sind einfach märchenhaft. Da ist für jeden die richtige Abfahrt dabei – ob Groß oder Klein. Täglich von 9.00 bis 16.00 Uhr könnt ihr dort eure Spuren im Schnee hinterlassen.

Na, dann Ski-heil!


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Spechtenseerunde

Sonnenschein, Temperaturen um 15 Grad und herrliche Fernsicht – idealen Bedingungen für eine MTB-Tour. So entscheide ich mich für die Spechtenseerunde. Es soll der Saisonabschluss sein.

Mein Start und Ziel ist die FreiraumHütte auf über 1.000 Meter Seehöhe. Um ins Tal zu kommen, nutze ich die asphaltierte Straße hinunter. Die Wegstrecke lässt sich gut mit dem MTB befahren, und innerhalb von 15 Minuten erreiche ich die Wegabzweigung, wo ich rechts in Richtung Klachau/Tauplitz abbiege. Kurz nach dem Orteingang von Klachau/Schrödis steht das Feuerwehrhaus und ich befinde mich dort auf rund 600 Meter Seehöhe. Hier teilt sich die Straße und ich nutze die Unterführung unter der Schnellstraße auf der linken Seite. Hier sehe ich die ersten Hinweisschilder, welche die Spechtenseerunde (Rad-Weg R19) markiert. Ich folge dem Radweg, der entlang der Schnellstraße bergab ins Ennnstal führt. Im Ort Untergrimming angekommen habe ich weitere 200 Höhenmeter absolviert. Der Radweg bringt mich zum Schloss Trautenfels, das auf einer kleinen Anhöhe im Ennstal thront. Dort überquere ich den Fluss Enns und gelange auf den Ennsradweg (R7), in Richtung Stainach/Liezen geht. In der Ebene entlang der Enns lässt es sich leicht rollen und  so genieße ich die letzten sonnigen Tage im November, bevor es Winter wird. Von Zeit zu Zeit kommen mir ein paar Radfahrer entgegen, denn dieser Radweg ist in der Region sehr beliebt.


Anstieg mit 500 Höhenmetern

Kurze Zeit später erreiche ich den Ort Wörschach. Hier überquere ich die Bundesstraße und starte dann in den Anstieg nach Wörschachwald. Die Asphaltstraße wird hier nun zu einer Schotterstraße, die sich acht Kilometer den Berg hinauf schlängelt. Gut 500 Höhenmeter muss ich überwinden, um zum Spechtensee zu gelangen. An manchen Stellen ist der Weg steiler, dann rollt es wieder. Nach einer längeren Waldpassage erreiche ich den Anfang des Hochtales, das auf rund 1.100 Meter Seehöhe liegt. Hier nun verläuft die Straße wellig, mal leicht bergauf, dann wieder bergab. Bei einer fast unscheinbaren Kreuzung weist ein Schild den Weg links zum Spechtensee und zur Spechtenseehütte.

 

Jausenzeit am Spechtensee

In der Seehütte mache ich Rast und erfrische mich bei einer herzhaften Jause und einem alkoholfreiem Bier. Zudem bietet die Stube Kuchen und regionale Spezialitäten an. Den Spechtensee kann ich von der Hütte gut sehen, doch ist es jetzt zu kalt für ein erfrischendes Bad. Von Mai bis September kann in diesem Moorsee gebadet werden. Weiter führt mich meine Tour durch Wörschachwald. Ab hier rolle ich bergab und erfreue mich an der fantastischen Aussicht auf das Dachsteinmassiv. Für ein paar Minuten halte ich an und lasse die Alpenwelt auf mich wirken. Dann rausch ich dem Tal entgegen. Wenige Kilometer später habe ich die Abzweigung nach Zlem und damit zur FreiraumHütte erreicht. Von hier sind es noch knapp vier Kilometer, die bergauf zur Hütte führen. Die letzten 400 Höhenmeter erklimme ich in ruhigem Tempo und schon bald habe ich die FreiraumHütte erreicht. Was war das für eine schöne Abschlusstour!

 

Die Tour im Überblick:

Streckenlänge: rund 40 Kilometern

Aufstieg: circa 900 Höhenmeter

Abstieg: circa 900 Höhenmeter

Dauer: 2:30 bis 3:00 Stunden

Schwierigkeit: mittel

Kondition: gut


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Herbstwanderung zum Wasserfall

Kennen Sie den Wasserfall vom Grimmingbach? Waren Sie schon mal dort?

Nein, noch nie etwas davon gehört – dann wird es höchste Zeit dieses Naturschauspiel zu besuchen! Doch wo befindet sich der Wasserfall und führt ein Weg dorthin?

Hier kommt die Wanderroute zum Wasserfall, die überwiegend durch Wald- und Wiesengebiete führt:

In Tauplitz am Freibad (Freizeitanlage) startet die Tour. Über einen asphaltierten Wirtschaftsweg geht es in Richtung Gnanitzalm. Schon nach ein paar hundert Metern ist das Ortsausgangsschild von Tauplitz erreicht. Nur noch wenige Häuser und Bauernhöfe säumen den Granitzweg. Gemütlich schlängelt er sich entlang von Wiesen und Weiden, wo Milchkühe und andere vierbeinige Artgenossen ihrer Beschäftigung nachgehen. Schon bald, ungefähr drei Kilometer später, weist ein Wegweiser in großen Buchstaben die Richtung zum Wasserfall. Hier zweigt ein Forstweg rechts von der Straße ab, der nach einer Weile in den Wald führt. Dort verengt sich der Wanderweg zu einem Pfad. Es geht über Stock und Stein, mal bergauf, dann bergab. Das Rauschen vom Grimmingbach ist jetzt deutlich zu hören. Mit jedem Meter wird das Tosen lauter. Endlich ist das Ziel erreicht: der Wasserfall vom Grimmingbach.

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